M/S Norway (1961)
 
Schiffe in Hamburg
 
Valid HTML 4.01!
 
Technische Daten Lebenslauf Bilder
Heimathafen, Flagge: Nassau, Bahamas
Schwesterschiffe: --
Ex-Namen: NORWAY (1998 - 2006), FRANCE (1998), NORWAY (1979 - 1998), FRANCE (- 1979)
Eigner: Norwegian Cruise Line Ltd., Miami. USA
Manager: Star Cruises Services, Port Klang, Malaysia
IMO-Nummer: 5119143
Rufzeichen: C6CM7
Klassifikation: (Bureau Veritas - BV) Klasse aufgehoben
Bauwerft: Chantiers de l`Atlantique, St. Nazaire, Frankreich
Baunummer: G19
Baujahr: 1961
Länge über Alles / zw. d. Loten: 315,66 m / 298,28 m
Breite auf Spanten: 33,75 m
Tiefgang: 10,70 m
Vermessung (ITC '69): 76.049 BRZ, 45.886 NRZ
Tragfähigkeit (dwt): 8.260,00 t
Maschinen (vor Umbau): 8 x CEM-Parsons Dampfturbinen (2 x CEM-Parsons Dampfturbinen)
Leistung effektiv (vor Umbau): 29.420 kW (117.647 kW)
Geschwindigkeit (vor Umbau): 22,3 kn (31,0 kn)
Passagiere (vor Umbau): 2.565 (2.400 / 2.044) Personen
Kabinenplätze (vor Umbau): 2.565 (2.400 / 2.044) Betten
 
Technische Daten Lebenslauf Bilder
11. 05. 1960: Stapellauf und Schiffstaufe. Taufpatin ist Yvonne De Gaulle.
19. 11. 1961: Fertigstellung und Ablieferung an die an die Cie. Générale Transatlantique, Le Havre, Frankreich.
21. 11. 1961: Die France läuft zum ersten Mal ihren Heimathafen Le Havre an.
19. 01. 1962: Findet eine Kreuzfahrt von Le Havre nach Santa Cruz auf Teneriffa mit 1705 Premierengästen statt.
03. 02. 1962: Die France beginnt ihren Liniendienst zwischen Le Havre und New York.
05. 01. 1972 - 10. 04. 1972: Das Schiff machte eine Weltreise.
08. 07. 1974: Es wird angekündigt, das Schiff über den kommenden Herbst aufzuglegen.
11. 09. 1974 - 09. 10. 1974: Als Protest gegen den Beschluß, die France aufzulegen, besetzen die Besatzungsmitglieder das Schiff, das zur Zeit in Le Havre liegt. Die Passagiere durften das Schiff verlassen und wurden von der eingecharterten Viking III übernommen.
09. 10. 1974: Die France wird in Le Havre aufgelegt.
10. 1977: Der aus Saudi-Arabien stammende und in den USA lebende Akkram Ojjeh kauft die France, die weiterhin in Le Havre aufgelegt bleiben wird.
25. 06. 1979: Mit dem Verkauf an Klosters R/A aus Oslo, Norwegen wird das Schiff in Norway umbennant.
18. 08. 1979: Der Transatlantikliner wird zur Hapag-Lloyd Werft in Bremerhaven geschleppt, wo die Norway zu einem Kreuzfahrtschiff umgebaut werden soll.
14. 04. 1980: Die Werft liefert den Umbau ab.
06. 1980: Die Norway startet zu ihrer ersten Kreuzfahrt von Miami aus.
1990: Das Schiff wird für Kloster Cruise, Nassau, Bahamas registriert.
03. 09. 1990 - 02. 10. 1990: Auf der Lloyd Werft in Bremerhaven wird das Schiff erneut umgebaut. Unteranderem erhält das Schiff weitere Kabinen.
1997: Überführung an Norwegian Cruise Line (NCL), Nassau, Bahamas.
02. 05. 1998: Für eine Kreuzfahrt im Mittelmeer mit Französischen Gästen wird die Norway inoffiziell in France umbenannt.
25. 05. 2003: Bei einer Kesselexplosion im Maschinenraum, wird das Schiff, das in der Nähe von Miami lag, stark beschädigt und 7 Besatzungsmitglieder kommen dabei ums Leben.
27. 06. 2003: Die Smitwijs Rotterdam nimmt Norway an den Haken und schleppt sie über den Atlantik nach Bremerhaven.
24. 07. 2003: Bei der Lloyd Werft in BHV angekommen, wird die Norway aufgelegt.
17. 03. 2004: Die Reederei NCL entschließt sich, das Schiff nicht mehr in Fahrt zu bringen und bietet es zum Verkauf an
04. 2005: Da das Schiff immer noch nicht verkauft ist, und die Aufliegekosten weiter steigen, entscheidet der Mutterkonzern Star Cruises das Schiff nach Port Kelang, Malaysia schleppen zu lassen, wo die Norway dann zu einem Hotelschiff umgebaut werden soll. Allerdings gibt es Spekulationen, dass das Schiff doch nach Indien zum Abwracken geschleppt wird, und der Plan zur Sanierung nur dazu dient, von der Asbestproblematik abzulenken.
23. 05. 2005: Am Schlepptau des chinesischen Hochseeschleppers De Da (mit ca. 210 t. Pfahlzug einer der stärksten Schlepper der Welt) verläßt die Blue Lady Bremerhaven in Richtung Port Kelang in Malaysia. Dort soll das Schiff zu einem Casino- und Hotelschiff umgebaut werden und für StarCruises im asiatischen Raum eingesetzt werden.
01. 07. 2005: Vor Südafrika stoppt der Konvoi, damit die De Da Brennstoff bunkern kann
13. 08. 2005: Die Norway erreicht Port Klang und geht dort vor Anker. Seitdem liegt das Schiff dort. Was mit dem Schiff passieren soll, ist noch unklar.
29. 01. 2006: Der vor der Küste Malaysias aufgelegte Liner wird in Blue Lady umbenannt. Bis dato gibt es keine Hinweise darüber, ob das Schiff nun abgebrochen, umgebaut oder verkauft werden soll. Die verschiedensten Gerüchte spriessen ins Kraut.
27. 04. 2006: Es wird der Verkauf an indische Abwracker (Haryana Ship Breakers Pvt. Ltd., Alang, Indien) bestätigt. Innerhalb des nächsten Monats wird das Schiff in Alang erwartet.
06. 05. 2006: Die Blue Lady verläßt Port Klang. Aufgrund einer Vertragsklausel darf das Kreuzfahrtschiff nicht mehr in Fahrt kommen. Sie wird nach Indien verschleppt.
In der Zwischenzeit formiert sich Widerstand: Greenpeace hat Protestaktionen angekündigt, sollte das mit Asbest verseuchte Schiff in Alang abgewrackt werden. Der französiche Flugzeugträger Clemenceau, ebenfalls mit Asbest belastet, mußte auch wieder nach Frankreich umkehren.
15. 08. 2006: Um einem für den 17. August erwarteten Urteil des Indischen Gerichtshof zuvor zu kommen wurde die Blue Lady mit dem Hochwasser vor Alang auf den Strand gesetzt. Aufgrund des großen Tiefgangs lief das Schiff bereits 1,5 km vom eigentlich Strand entfernt auf Grund. Damit endet das Leben eines der letzten Ozeanliner nach einer unrühmlichen Odyssee.
 
Technische Daten Lebenslauf Bilder
T/S Norway
in Bremerhaven
am 24.03.2005.
T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961)
T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961)
T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961)
T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961)
T/S Norway
in Bremerhaven
am 24.03.2005.
T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961) T/S Norway (1961)